Nach dem verheerenden Ereignis am Ende von Batman: Metal wurde der sogenannte kosmische Quellenwall durchbrochen. Dieser Wall stellte bisher die Grenze des uns bekannten Universums dar und mit dessen Aufbrechen strömen nun neue Gefahren heran, um das Leben, wie wir es kennen, zu gefährden. 

 

  

 

 

 

Der Bereich unmittelbar am Bruch wird Geister-Sektor genannt und genau dorthin zieht es nun die bekannten DC-Helden Cyborg, Starfire und Azrael. Auch Green Lantern-Mitglied Jessica Cruz stößt unfreiwillig zum Team und muss mit ihren Kollegen hinter das Geheimnis des Geister-Sektor kommen. Unerwartete Hilfe bekommen sie dabei ausgerechnet vom düsteren Despoten Darkseid, der jedoch scheinbar ganz eigene Pläne schmiedet. 

 

Das Spin-off zur aktuell laufenden Justice League-Serie kann tatsächlich auf ein gutes Team zurückgreifen. Die Figuren Cyborg, Starfire, Azrael und Jessica Cruz harmonieren außerordentlich gut, was sie wohl auch Schreiber Joshua Williamson zu verdanken haben.

 

Mit einigen coolen Ideen gelingt es Williamson, den Leser gut zu unterhalten und bei der Stange zu halten. Auch die Zeichner können durchaus glänzen. Allen voran Stjepan Šejić: Der Sonnenstein-Zeichner hebt sich in den ersten Kapiteln deutlich ab.

 

Justice League Odyssey #1 ist ein überzeugender Titel geworden, der Lust auf mehr macht. Wir freuen uns auf die Fortsetzung!